WISSENschaf(f)t SPASS erhält Förderersiegel von TuWaS Köln/Bonn

Seit Herbst 2018 engagiert sich WISSENschaf(f)t SPASS in der Initiative TuWaS! Köln/Bonn (Technik und Wissenschaft an Schulen) der IHKs Köln und Bonn/Rhein-Sieg. Damit fördern wir forschendes Lernen im Unterricht für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-6 und unterstützen Schulen darin, den Nachwuchs für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern.

Durch unser Mitglied Erich Klemme sind wir auch im Beirat der Initiative vertreten, um die MINT-Bildung in Schulen der Region zu fördern und zu verstetigen. Dabei haben wir insbesondere die Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis im Blick, in denen TuWaS! bislang noch nicht oder nicht mehr in den Schulen angeboten wird. Auch weitere TuWaS!-Sponsoren zu identifizieren und zu vermitteln sehen wir als eine unserer Aufgaben, mit denen wir die Initiative unterstützen. Für unser Engagement bekamen wir zum Jahresende das neue TuWaS-Förderersiegel überreicht.

"Für diese Auszeichnung bedanken wir uns herzlich und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit", so Erich Klemme im Namen des Fördervereins. "Ich war von vornherein ein großer Fan des TuWaS!-Konzeptes, da es eine außerordentlich gelungene Kombination von naturwissenschaftlichen Experimentiereinheiten mit erprobten Materialien und grundschulpädagogischen Methoden darstellt." Bei den Kindern werden ihr natürlicher "Forschergeist" und ihre Freude am gemeinschaftlichen Tun geweckt. Durch die regelmäßigen Fortbildungen der Lehrkräfte wird gleichzeitig die nachhaltige Verankerung von MINT-Themen in den teilnehmenden Grundschulen gewährleistet. Das ist auch bitter nötig, denn nach den Ergebnissen der Anfang Dezember vorgestellten Vergleichsstudie TIMSS sind deutsche Grundschüler in Mathematik und Naturwissenschaften allenfalls mittelmäßig im Vergleich zu anderen EU- und OECD-Ländern."

Mit TuWaS wurde in diesem Jahr auch unter den erschwerten Rahmenbedingungen für Schulen mit Begeisterung experimentiert, Thesen formuliert und überprüft, Ergebnisse diskutiert und dokumentiert, geforscht und gelernt. Mittels kreativer Lösungen kamen die TuWaS!-Materialien sogar im Distanzunterricht zum Einsatz. Auch die Lehrerfortbildungen konnten mit Hilfe von Hygienekonzepten und Online-Seminaren im Herbst im gewohnten Umfang stattfinden.   

Ergänzt wurden die 12 bisherigen TuWaS-Angebote in diesem Jahr durch die Unterrichtsreihe „Covid-19! Wie kann ich mich und andere schützen?“ der Freien Universität Berlin, die alle Schulen kostenfrei nutzen können. Die Experimente der Reihe können mit Alltagsgegenständen durchgeführt werden.

Zurück